Formaldehyd

Was ist Formaldehyd


Formaldehyd ist Ausgangsstoff vieler chemischer Produkte, aus denen es in einer Rückreaktion wieder austreten kann. Bei Raumtemparatur handel es sich um ein farbloses Gas mit schwach säuerlich-stechendem Geruch, das über die Atmung, die Haut und oral aufgenommen wird. In Wasser ist es vollständig löslich.

Risiken

Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen können von Befindlichkeitsstörungen (wie Reizungen an den Schleimhäuten des Atemtraktes und der Augen) über Kopfschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen und allgemeines Unwohlsein bis hin zu allgemeinen Reaktionen wie z.B. Kontaktdermatitis reichen. Formaldehyd ist als krebserzeugend eingestuft (Kategorie 1B)

Prüfung

Luftmessungen mittels DNPH-Methodik geben Aufschluss über die Sanierungsnotwendigkeit. Der Eingreifwert ist zugleich der Zielwert im Sinne der Krebsvorsorge. Es wird auch bei niedriger Konzentration von Symptomen bei einem Teil der Betroffenen berichtet.

Sanierung

Als Sofortmaßnahme ist regelmäßig und gründlich zu lüften (Stoßlüftung) und, sofern möglich, eine Absenkung der Raumtemparatur und der Luftfeuchtigkeit anzustreben. Als dauerhafte Sanierung werden die Formaldehyd-Quellen entfernt und/oder beschichtet. Der Erfolg der Maßnahmen wird über Raumluftkontrollen dokumentiert.

Quelle: Gesamtverband Schadstoffsanierung e.V.